Melanchthonhaus und Rotes Kreuz wollen enger zusammenarbeiten

Schwäbisch Gmünd: Insbesondere Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen können von der neuen Kooperation zwischen der Demenzberatungsstelle und dem Seniorenzentrum profitieren.

Um älteren und pflegebedürftigen Menschen schneller und umfassender die geeignete Hilfe anbieten zu können, wollen das Deutsche Rote Kreuz und das Melanchthonhaus künftig enger zusammenarbeiten. Insbesondere Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen können von der neuen Kooperation zwischen der Demenzberatungsstelle und dem Seniorenzentrum profitieren.

Bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrags zwischen dem Deutschen Roten Kreuz und der Evangelischen Altenheimat, dem Träger des Melanchthonhauses (von links): Melanie Ripper-Holzwarth, DRK-Demenzberatung; Andreas Martin, Leiter des Seniorenzenrums Melanchthonhaus; Bruno Bieser, Kreisgeschäftsführer des DRK; Hans Kübler, Vorstandsvorsitzender Evangelische Altenheimat und Sonja Duschek, Abteilungsleiterin DRK Keisverband.

Sprechstunden der DRK-Demenzberatung im Melanchthonhaus
Seit 2010 bietet die Demenzberatung des DRK in der Weißensteinstraße 40 in Schwäbisch Gmünd Betroffenen und Angehörigen Information und Beratung zu Krankheitsbild, Unterstützungs-, Entlastungs- und Hilfsmöglichkeiten. Ab 22. Januar 2015 gibt es dieses Angebot auch im Seniorenzentrum Melanchthonhaus. Jeden 2. Donnerstag von 14.00 bis 16.00 Uhr sind die Demenz-Beraterinnen des DRK dort zu sprechen. Die Besucher der Demenzberatung können sich zugleich auch über das Angebot des Seniorenzentrums informieren. Das Melanchthonhaus, das Ende 2013 neu eröffnet hat, bietet Dauerpflege und Kurzzeitpflege für 61 ältere Menschen. Ein Wohnbereich ist speziell für die Betreuung von Menschen mit Demenz konzipiert. Hier können Kunden der Demenzberatung in Notfällen auch kurzfristig aufgenommen werden.

Gemeinsame Fortbildungen und Angebote im Betreuten Wohnen Um die Zusammenarbeit zu stärken und vom gegenseitigen Knowhow zu profitieren wollen Melanchthonhaus und DRK gemeinsame Fortbildungen für haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter anbieten. Das DRK wird künftig auch den Hausnotruf des Betreuten Wohnens übernehmen und ambulante Zusatzleistungen für die Bewohner anbieten.